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Florian Preißler ist Consolation-Weltmeister

Unser Herren I - Spieler Florian Preißler wurde dieses Jahr vom Deutschen Tennis-Bund für die Jungsenioren-Team-Weltmeisterschaft im kroatischen Mag nominiert und repräsentierte dort Deutschland mit seinen Kollegen Marc Leimbach, Dominik Pfeiffer und Matthias Schramm bei den Herren 35.

Nach einem souveränen 3:0-Auftaktsieg gegen Österreich setzte es eine bittere 1:2-Niederlage gegen Gastgeber Kroatien. Damit war leider auch bereits der angestrebte Gruppensieg nicht mehr möglich, der den Einzug ins Viertelfinale bedeutet hätte. Somit spielte das Team im KO-System um die Plätze 7-14. Nach starken Auftritten gegen Russland (3:0) um Viertelfinale und den USA (3:0) im Halbfinale, konnte man auch im Finale der Platzierungsrunde das Schweizer Team klar beherrschen und mit einem weiteren 3:0-Erfolg besiegen. Am Ende bedeutete dies einen beachtlichen siebten Platz bei der Weltmeisterschaft. Bei einer einzigen Niederlage und vier Siegen mit einer Machtbilanz von 13:2 wurde das Team um Florian Preißler mit dem siebten Rang zwar etwas unter Wert geschlagen, dennoch war es eine starke mannschaftliche Leistung im internationalen Vergleich von 19 Teams.

In der zweiten Woche ging Florian dann in der Einzelkonkurrenz der Herren 35 an den Start. Die Auslosung ergab leider die schlechteste aller Ausgangslagen, denn er musste gleich in der ersten Runde gegen den Topgesetzten Italiener und die Nr.2 der aktuellen Weltrangliste Luca Serena antreten. Nach hart umkämpftem ersten Satz, der mit 7/5 an Serena ging, konnte sich Florian auch im zweiten Durchgang nicht entscheidend durchsetzen und verlor diesen mit 1/6.

Dies bedeutete zwar sogleich das Aus im Hauptfeld, jedoch auch die Teilnahme der Consolation-Runde. Nach fünf Siegen in Serie über Spieler aus Estland, Österreich, Norwegen und Serbien gewann Florian am Ende auch das Finale über den in der Nebenrunde an Position 1 gesetzten Serben Vanja Vidojkovic - Weltranglistennr. 16 - mit 6/4 6/4 und sicherte sich damit den Titel des Consolation-Weltmeisters.

Wenn man bedenkt, dass Serena seine nächsten beiden Matches 6/0 6/0 gewann und anschließend bei 6/1 4/1-Führung verletzungsbedingt aufgeben musste, und dass Marc Leimbach, gegen den Florian letztes Jahr die Deutsche Meisterschaft der Herren 35 gewann, im Endspiel 5/7 verlor, erkennt man, wie ärgerlich die Auslosung für Florian war und was sonst alles noch möglich gewesen wäre.

Die zwei Wochen in Umag waren für unseren "Weiss-Blau-Flo" aber eine fantastische Zeit und ein toller Erfolg. Wir sind stolz auf Dich!!!

Manon Kruse, die seit diesem Jahr ebenfalls Weiss-Blau-Mitglied ist, aber für einen anderen Club spielt, war ebenfalls vom DTB für die Damen 30 nominiert worden und erreichte mit dem Team einen fantastischen dritten Platz.


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